Berlin schon wieder

– aber wenn gefühlt schon fast alle BundessprecherInnen in einer Stadt wohnen, können wir uns natürlich auch da treffen. Gestartet haben wir das Wochenende mit einer Runde durch die anstehenen politischen Projekte der nächsten Monate: Wir unterstützen über Homepage und Newsletter die Mobilisierung zu den Slutwalks und bekommen bis dann hoffentlich noch einen feministischen Flyer fertig, zum Thema „Bundeswehr raus aus den Schulen“ ist einiges an Material und ein Aktionstag im September in Arbeit. Später am Wochenende haben wir noch besprochen, dass sich zu dem Thema kontinuierliche Pressearbeit lohnen würde, weil die sonst zumindest von keinem jugendlichen oder aktionorientierten Akteur geleistet wird. (Die Arbeit der GEW in allen Ehren, aber sie hat da doch ein anderes Profil und Spektrum).

Zum Castor haben wir das auch im Buko-Antrag beschlossene verbandsweite Vorbereitungswochenende wie vom AK Klima vorgeschlagen auf den 19./20. August gelegt und hoffen, dass da jetzt auch ganz viele Leute hinkommen und die Materialien und Konzepte erstellen, mit denen wir eine ordentliche Mobilisierung zum Transport (wahrscheinlich wieder im November) hinbekommen. Dann haben wir noch kurz über die Bündnisarbeit und bewegungsinternen Knatsch gesprochen – an der Stelle endet dann die Internettransparenz, lieber Verfassungsschutz 😉 (Wer jetzt nicht auf die Abhörprotokolle zurückgreifen kann und trotzdem wissen will, worum es ging, kann ja nachfragen).

Der Anmeldestand fürs Sommercamp ist schon ziemlich gut, aber der ein oder andere Landesverband noch recht dünn vertreten. Das politische und Kulturprogramm klingt jedenfalls so gut, dass ich echt neidisch bin auf die Leute, die die ganze Zeit da sein können… Auf dem Sommercamp soll es auch ein Treffen der Bundesparteitagsdelegierten des Jugendverbands geben – mit dem vom Buko beschlossenen Antrag zur Programmdebatte haben die auf jeden Fall ihren ersten Arbeitsauftrag, was zum Programmparteitag im Herbst einzubringen. Ein zweiter besteht dann noch in den Änderungen zur Formulierung des Verhältnisses Jugendverband-Partei in der Satzung, denen der Buko widersprochen bzw. die er anders eingefordert hat. Die sind zum Teil schon vom Vorstand angenommen (da ging es um die Rücknahme einer Streichung) und zum Teil nicht (da ging es um die Aufnahme des berühmten Wortes „parteinah“).

Zum Bundesarbeitskreis-Wochenende am 08./09. Oktober haben wir vor allem Orga-Kram besprochen – wo kriegen wir für wieviel Kohle was für Räume und wie können wir das organisieren (und weils so viel Spaß gemacht hat, haben wir das dann gleich auch noch mal für den Buko im nächsten Jahr diskutiert. Ergebnis: Jugendherbergsstyle fänden einige gut, wenige blöd aber die meisten zu teuer. Also gibts wohl wieder Stress in der Vorbereitung mit Turnhallensuche und so).

Zwischendurch hatten wir uns etwas Zeit für eine inhaltliche Diskussion zu Antisemitismusdebatten in der Linken (nicht nur der LINKEN) eingestellt, aber mangels Vorbereitung hat es dann vor allem für eine Debatte darüber gereicht, aus welcher Perspektive wir die Frage angehen würden, was daran relevant ist und wo für uns die zentralen Punkte liegen.

Über einige Texte im anstehenden AktivistInnenreader haben wir dann noch etwas länger geredet, außerdem die Struktur geändert und ein Verfahren vereinbart, wie wir das Ding jetzt fertig bekommen. Zum BAK-Wochenende solltet ihr das Werk in den Händen halten – wenn die allmächtige Lehre es so will…

Gestern haben wir dann viel über Materialproduktion gesprochen: Wie könnte ein richtig guter Videoclip über den Jugendverband aussehen, was für einen Flyer wollen wir als grundlegendes Vorstellungsmaterial des Verbandes und zu welchen Themen brauchen wir mal neues Material? Zu Bildung und Klimawandel/Energiekämpfen sind gerade schon Überarbeitungen oder neue Texte in Arbeit, weitere Leerstellen von Antifa (ja, da gibt es gerade keinen Flyer) bis Netzpolitik füllen wir dann hoffentlich in den nächsten Monaten. Und im September schauen wir noch mal an, was wir an Aufklebern und Flyer alles haben und brauchen – wenn ihr da also Ideen und Vorschläge habt oder Bedarf an bestimmten Themen anmelden woll, her damit!

Dann waren wir eigentlich schon fast durch, aber dieses und jenes kommt noch zusammen, wir haben am Dienstag ein Gespräch mit der Bundesgeschäftsführung der Partei, die Klage gegen die Bundesregierung um die uns zustehenden Fördergelder zieht sich weiter und wir müssen noch bei dieser und jener ausstehenden Aufgabe nachhaken und dann gibt es noch die Arbeitgeberfunktion in der Bundesgeschäftsstelle – und dann ist es wieder fünf, bis die Sitzung endet und die weiter weg wohnenden BundessprecherInnen kommen nicht vor halb eins nach Hause. Fortsetzung der Serie BSPR: Im August beim Sommercamp.

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