Wie wird der Buko und was wird aus unserer Homepage?

Am kommenden Wochenende treffen sich sowohl der Länderrat (LR) als auch der BundessprecherInnenrat (BSPR) zu ihren nächsten Sitzungen – und während wir im BSPR wie üblich allerlei Tagesgeschäft zu besprechen haben, steht im Länderrat unter anderem die grundsätzlichere Frage an, wie unser kommender Bundeskongress gestaltet werden soll. Ich hoffe jedenfalls, dass nach dem „Buko neu denken“ – Treffen am Dienstag schon genauere Ideen und Entwürfe vorliegen, über die der LR dann diskutieren kann. Im BSPR müssen wir noch mal weiter über unsere Ansprüche an die Verbandshomepage reden – aber auch dazu haben die Landesverbände ja vielleicht (und hoffentlich!) ihre eigenen Meinungen.
Der Länderrat beruft ja laut Satzung den Bundeskongress ein (das wäre sozusagen das Minimalergebnis des kommenden Treffens ;-)), aber er ist auch die nächste Gelegenheit, über die Idee eines partizipativeren Bundeskongresses und Wege dahin in einem größeren Rahmen zu diskutieren. Und das ist ja auf jeden Fall notwendig, wenn der Kongress mal ganz anders ablaufen soll. Formal müssten wir im Vorfeld glaube ich gar nichts entscheiden, sondern der Buko müsste halt einen Zeitplan und ggf. eine Geschäftsordnung beschließen, die die entsprechenden Instrumente hergeben, also zum Beispiel thematische Arbeitsgruppen, vielleicht andere Arbeitsgremien, die die AGs koordinieren, ein Antragsbehandlungsverfahren, dass die Möglichkeit einräumt, in kleineren Gruppen sowohl an Inhalten als auch an der Umsetzung der Beschlüsse intensiver zu arbeiten. Es reicht aber nicht, zu Beginn des Bukos Mehrheiten für entsprechende Beschlüsse zu haben – mindestens genauso entscheidend sind Delegierte, die mit dem Ziel gemeinsamer Lösungen um Inhalte und Pläne ringen und nicht Parteitag spielen wollen.
Gleichzeitig hoffe ich, das eine Debatte um die Formen und Methoden des Bundeskongresses – sei es beim Länderrat oder überall sonst im Verband – die Gelegenheit bietet, uns eine wichtige Frage zu stellen, die wir glaube ich bisher nie wirklich diskutiert haben: Was ist eigentlich das Ziel eines Bundeskongresses?
Meine Meinung dazu habe ich ja schon im letzten Post dazu aufgeschrieben, aber es wäre bestimmt hilfreich, wenn wir das auch auf den Landesmitgliederversammlungen, die die Delegierten wählen, noch mal diskutieren. (Bevor wir auf die Kommata und Quoren der möglichen neuen Buko-Geschäftsordnung eingehen).

In Punkto Internetseite braucht es jedenfalls noch ein paar Interessensbekundungen aus dem Verband: Wir diskutieren im BSPR gerade, ob und wie wir eine Struktur schaffen können, in der sich mehr Menschen daran beteiligen können, die Homepage aktuell zu halten und sie gleichzeitig (mindestes mit Kommentarfunktionen, wahrscheinlich auch mit Debatten, vielleicht einer blogsammlung) interaktiver gestalten. Eine tolle neue Struktur bringt aber nix, wenn sie dann niemand nutzt bzw. mit Leben füllt – wenn klar wäre, dass es dafür Interesse und Bereitschaft gäbe, würde das den Prozess zu einer besseren Homepage sicher beschleunigen…
Übrigens darf man auch jetzt gerne Berichte von bundesweiten Aktionen schrieben und an den BSPR mailen ;-). Mir ist klar, dass die HP dazu nur begrenzt einlädt, aber wenn jemand was vom Castor und jemand was zur Afghanistankonferenz berichtet hätte, wär sie schon wieder um zwei Meldungen aktueller und attraktiver.

Beim BSPR wird uns noch ein anderer Aspekt der Außenkommunikation des Verbands beschäftigen, nämlich die Verbandszeitung Zora. Da hatten wir vor zwei Monaten schon mal einen guten Austausch mit der Redaktion angefangen, was wir alle so von der Zeitung wollen und uns darunter vorstellen und müssten das noch zu einem Ergebnis führen. Mehr in tagespolitische gehen dann die anstehende Mobilisierung nach Dresden im Februar, um die Nazis daran zu hindern, ihre Geschichtsverdrehung zu verbreiten, die Auswertung der Castor-Proteste und die ersten Planungen fürs Sommercamp 2012, nachdem dieses Wochenende das letzte SoCa ausgewertet wurde. Den Castor fand ich insgesamt erfolgreich – es hätten natürlich gern immer mehr Leute aus dem Verband da sein dürfen, aber insgesamt haben wir es als Anti-Atom-Bewegung geschafft zu zeigen, dass mit der Abschaltung der ältesten Reaktoren und dem Versprechen, die anderen in zehn Jahren folgen zu lassen, nicht alles gegessen ist.

Bild: SED-Sonderparteitag in Berlin 1989 (Kein absolutes Vorbild in der Form, aber im Vergleich zur vorhergegangenen Parteigeschichte sicherlich ein Quantensprung der offenen Auseinandersetzung) Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1208-041 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA

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