Letzter Tag: Konsultation zum Ausbau der Energienetze

Damit auch der Ausbau Erneuerbarer Energien so zentralisiert wie unsere bisherige Energieversorgung geschehen kann, müssen in großem Maß neue Stromtrassen gebaut werden. Das voranzutreiben ist Ziel des „Netzentwicklungsplans“ der Netzbetreiber, zu dem noch bis zum 10. Juli eine öffentliche Konsultation läuft.
Ob ein dezentraler Ausbau der Erneuerbaren den Netzausbau vielleicht überflüssig machen oder erheblich reduzieren könnte, das verrät vielleicht eine Studie des Umweltbundesamtes. Die liegt dort laut taz seit ein paar Monaten auf Halde und soll erst Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Bis morgen kann man sich noch online an der Konsultation beteiligen – bei der Anti-Atom-Ini Bonn gibt es weitere Infos und einen Musterbrief. Wem das zu viel ist, der oder die darf sich auch kürzer äußern – auch per mail :

Mit dem massiven Ausbau der zentralen Übertragungsnetze fällen wir eine Grundsatzentscheidung gegen eine dezentrale Energieversorgung, die wesentlich leichter demokratisch zu kontrollieren und sozial und ökologisch auszurichten wäre.
Im Übrigen halte ich diese Konsultation für eine völlige Farce, so lange die Ergebnisse der UBA-Studie zu den Möglichkeiten eines dezentralen Ausbaus der Erneuerbaren Energien zurückgehalten werden.

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